Liberalisierung der Online-Apotheken

Verbotene Versandapotheken:

Im Unterschied zu Ländern wie Deutschland ist in der Schweiz der Versand rezeptfreier Arzneien über eine Online-Apotheke verboten.

Rezeptfreie Medikamente darf man in der Schweiz zwar in der Apotheke kaufen, wenn sie aber versendet werden, dann braucht es dafür eine ärztliche Verschreibung.

Die Versandapotheke «Zur Rose» umging dieses Verbot in den vergangenen Jahren, indem die Besteller einen Gesundheitsbogen ausfüllen mussten. Der wurde an Ärzte weitergeleitet, die dann das gewünschte Rezept ausstellten.

Erst das Bundesgericht entschied 2015, für den Versand rezeptfreier Arzneimittel dürfe ein Arzt nur nach persönlichem Kontakt mit dem Patienten ein Rezept ausstellen. Daraufhin stoppte die «Zur Rose» ihre Praxis.

Anstehende Liberalisierung der Schweizer Online-Apotheken

Aus Sicht von Zur Rose ist die strikte Schweizer Praxis ein alter Zopf und es sei nur eine Frage der Zeit, bis auch hier rezeptfreie Medikamente online verkauft werden dürfen.

Anfangs Januar 2021 muss sich der Schweizer Pioneer der Online- und Versandapotheken, Walter Oberhänsli (Gründe und Chef der Frauenfelder Versandapotheke «Zur Rose» am Bezirksgericht Frauenfeld für die vom Apothekerverband Pharmasuisse eingeklagten Vorfälle, die fünf und sechs Jahre zurückliegen, verantworten.

Parallel dazu zeichnet sich eine grundsätzliche Gesetzesliberalisierung beim Versand rezeptfreier Medikamente ab. Dazu prüft das Bundesamt für Gesundheit derzeit im Auftrag des Bundesrats, ob das Versandverbot rezeptfreier Arzneien noch zeitgemäss ist.

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